Basierend auf der Kooperation zwischen dem =mcminstitute und dem Institute of Electronic Business, die unter anderem durch den Masterstudiengang „Leadership in Digitaler Kommunikation“ und dem Competence Center „Innovationszentrum für Digitale Kommunikation“ gelebt wird, wurde zum 10. =mcmforum
„Die Zukunft der mobilen Kommunikation“
am 18. September 2008 in der Universität der Künste in Berlin geladen.
Nach einer Begrüßung von Prof. Dr. Dr. Schildhauer betrachteten die Referenten die Aspekte Ökonomie, Technologie und Design jeweils aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive.
Während Prof. Dr. Gora in erster Linie auf die Zukunft der Next Generation Mobile Networks (NGMNs) einging, stellte Herr Maire die Verbindung von der digitalen mit der realen Welt in den Mittelpunkt, wobei sie sich einig waren, dass das mobile Breitband zum Massenmarkt von morgen wird.
Herr Groth machte die sich aktiv beteiligenden Teilnehmer darauf aufmerksam, dass mobile Kommunikation sich nicht nur auf Mobiltelefone beschränke, wohingegen Herr Preilowski die explodierende Funktionenzahl von mobilen Endgeräten in den Vordergrund stellte. Beispielsweise werden in dem Anwendungsszenario T-City Friedrichshafen diese vielfältigen Funktionen miteinander kombiniert und getestet.
Aus der Design-Perspektive präsentierten Herr Gerstheimer und Herr Giordano den mobilen Screen als optimale Werbefläche, die jedoch auf Bandbreite und Flatrates angewiesen ist, und bezüglich der Endgeräte sind sie immer noch auf der Suche nach dem „digitalen Prada“ – Software, die wirkliche Exklusivität transportiert. Prof. Schmitz zeigte dem Auditorium anhand eines geschichtlichen Abrisses, dass Feedback, insbesondere direktes und kontinuierliches Feedback, der Schlüssel von Interaktionsgestaltung für jeden Designer sei.
Im anschließenden Panel (siehe Foto) diskutierten Prof. Dr. Stanoevska-Slabeva und Prof. Dr. Dr. Schildhauer mit Herrn Gerstheimer, Herrn Dr. Richartz, Herrn Prof. Dr. Gora und Herrn Kruschwitz über die Anforderungen an zukünftige mobile Plattformlösungen, die Rolle des Web 2.0 im mobilen Internet und die Herausforderungen an Applikationsbetreiber bezüglich Datenschutz und Nutzerrechte.
Auch dem Networking-Charakter der Veranstaltung wurde in einem darauffolgenden „Apéro“ bei gemeinsamen Prosecco Rechnung getragen und die Inhalte der Veranstaltung vertieft.
Wir bedanken uns recht herzlich für den interessanten Input der Referenten und Panelteilnehmer und freuen uns auf das 11. =mcmforum 2009!