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In erster Line stellt der Begriff Web 2.0 eine technologische Veränderung dar, die die Möglichkeit mit sich brachte, Seiteninhalte zu aktualisieren oder von anderen Seiten als den eigenen Server zu beziehen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen. Der Einsatz einer neuen Technik ist zunächst eine technische Veränderung und erst bei Akzeptanz dieser kann sie auch zu einer gesellschaftlichen Auswirkung führen.
Die Gesellschaft kann grob in die Akteure Unternehmen, Konsumenten und den Staat eingeteilt werden. Wie wirkt sich also die Technologie Web 2.0 auf diese Akteure aus?
Unternehmen
Für Unternehmen bedeutet vor allem der Erfolg der Blogosphäre einen spürbaren Kontrollverlust. Jeder Mensch kann in wenigen Minuten einen Blog einrichten und seine Meinung zu frei wählbaren Themen für alle nachvollziehbar veröffentlichen. Seine Leser können seine Aussagen in wenigen Minuten aufgreifen, unterstützen, hinterfragen, ablehnen, widerlegen, zerpflücken oder auch ignorieren. Somit kann sich die öffentliche Meinung ihren Weg frei und unkontrolliert bahnen.
Konsumenten
Endverbraucher erhalten durch die technischen Möglichkeiten die Chance, selbst zu Produzenten zu werden. Dabei spielen Selbstdarstellung und Vernetzung mit Freunden bzw. Gleichgesinnten eine zunehmende Rolle. Einerseits können sie dadurch vermehrt öffentlich Kritik üben oder einen gewissen Grad an Ruhm erlangen, andererseits ist es jedoch auch ein Leichtes einzelne Mitglieder der Community in einer relevanten Öffentlichkeit bloß zu stellen. Durch Kollaborations-Tools wird das E-Learning, und damit der Kernbereich Bildung, extrem vereinfacht.
Staat
Auch der Staat kann durch das Web 2.0 sowohl profitieren als auch ins Kreuzfeuer geraten. Wie am Beispiel der Präsidentschaftswahlen in den USA zu sehen war, werden auch politische Wahlkämpfe über das Web geführt und dabei insbesondere dessen Multiplikatoreneffekte genutzt. Über dieselben Multiplikatoren können aber auch kontraproduktive Nachrichten verbreitet werden (z.B. die Schwangerschaft der Tochter von Sarah Palin). Bei Bürgerbüros und Repräsentanzen von Behörden werden Telefonanfragen durch einen Online-Service minimiert (z.B. Terminvergabe für persönliche Sprechzeiten) 
 Erste Ideen für mögliche inhaltliche Cluster und Themenfelder sind:


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